Einnicken

Rechtsanwalt Pedolin ist spezialisiert auf Strassenverkehrsrechtsfälle. Mandantschaften, denen der Vowurf von Einnicken am Steuer (Fahren in übermüdeten Zustand, Einschlafen) gemacht wird, werden von Rechtsanwalt Pedolin beraten und vertreten.

Einnicken

Strassenverkehrsrecht – Einnicken am Steuer (Fahren in übermüdetem Zustand) – Einleitung

Wenn man sich bei einem Fall, der durch Einnicken verursacht worden sein könnte, falsch verhält, kann dies schlimme Konsequenzen haben. Im Zweifel sollte man deshalb eher vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen und dann fachkundige Beratung in Anspruch nehmen wie bei einem erfahrenen Rechtsanwalt.

Über 16 Jahre Erfahrung

Rechtsanwalt und öffentliche Urkundsperson G.R. Pedolin ist schon seit mehr als 16 Jahren (in der Funktion als Rechtsanwalt, vorher als Jurist) in der einen oder anderen Form für die Durchsetzung des Rechts, hier des Verkehrsrechts, für die Mandantschaften tätig.

Strassenverkehrsrecht – Einnicken am Steuer (Fahren in übermüdetem Zustand) – Einzelheiten

In der Regel gibt es drei Monate Fahrverbot. Wenn man noch aussagt, dass man aus unerklärlichen Gründen plötzlich weg war, riskiert man sogar einen Sicherungsentzug, sodass man noch länger nicht fahren kann.

Es braucht deshalb vor der ersten Aussage dringend anwaltliche Beratung, weshalb es angebracht ist, vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und erst eine Aussage zu machen, wenn man fachkundig beraten wurde.
In der Regel ist es eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln nach Art. 90 Ziff. 2 StGB und damit ein Vergehen. Es gibt deshalb meistens eine Busse kombiniert mit einer Geldstrafe, abhängig von Einkommen, Vermögen, Verschulden und weiteren Umständen. Es braucht deshalb in der Regel vor der ersten Aussage dringend anwaltliche Beratung, weshalb es angebracht ist, vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und erst eine Aussage zu machen, wenn man fachkundig beraten wurde.
Zahlreiche Faktoren wie Vorleben, sogenannter automobilistischer Leumund, Vorstrafen, Entschluss zum Fahren, Fahrstrecke, Zeit, Fahrweise, Einkommen, Vermögen, usw. spielen eine Rolle für die Strafzumessung. Falls zusätzliche Delikte hinzukommen  (Körperverletzung, Fahrerflucht, Blutprobenvereitelung etc.), ist die Strafe zu erhöhen.

Unterscheidung zwischen leichter, mittelschwerer und schwerer Widerhandlung

- durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft;
- in angetrunkenem Zustand, jedoch nicht mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6) ein Motorfahrzeug lenkt und dabei keine anderen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht.
- durch Verletzung von Verkehrsregeln eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt;
- in angetrunkenem Zustand, jedoch mit einer nicht qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6) ein Motorfahrzeug lenkt und dabei zusätzlich eine leichte Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht;
- gegen das Verbot verstösst, unter Alkoholeinfluss zu fahren (Art. 31 Abs. 2bis), und dabei zusätzlich eine leichte Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht;
- ein Motorfahrzeug führt, ohne den Führerausweis für die entsprechende Kategorie zu besitzen;
- ein Motorfahrzeug zum Gebrauch entwendet hat.
- durch grobe Verletzung von Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt;
- in angetrunkenem Zustand mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6) ein Motorfahrzeug führt;
- wegen Betäubungs- oder Arzneimitteleinfluss oder aus anderen Gründen fahrunfähig ist und in diesem Zustand ein Motorfahrzeug führt;
- sich vorsätzlich einer Blutprobe, einer Atemalkoholprobe oder einer anderen vom Bundesrat geregelten Voruntersuchung, die angeordnet wurde oder mit deren Anordnung gerechnet werden muss, oder einer zusätzlichen ärztlichen Untersuchung widersetzt oder entzieht oder den Zweck dieser Massnahmen vereitelt;
- nach Verletzung oder Tötung eines Menschen die Flucht ergreift;
- ein Motorfahrzeug trotz Ausweisentzug führt.

Ablauf des Strafverfahrens (Varianten möglich, deshalb bitte nachfragen)

Polizei kommt vor Ort, nimmt Anzeige auf, leitet den Fall unter Umständen an die Staatsanwaltschaft weiter.
Staatsanwaltschaft bearbeitet den Fall, macht die Untersuchung (oder beauftragt die Polizei damit), und erlässt nach Anhörung des Beschuldigten einen Strafbefehl. Der Beschuldigte sollte unbedingt die Busse und die Verfahrenskosten nicht bezahlen, solange noch nicht rechtskräftig entschieden ist und der Beschuldigte den Strafbefehl anfechten will, denn sonst gilt eine Einsprache unter Umständen als zurückgezogen.
Auf Einsprache des Beschuldigten gegen den Strafbefehl überlegt es sich die Staatsanwalt nochmals, was sie macht. Diese hält daran fest oder leitet es an das Gericht weiter zur Entscheidung. Das Gericht entscheidet mit einem Entscheid oder Urteil. Dieses kann an die nächste Instanz, zum Beispiel das Obergericht. weitergezogen werden.
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