Einsprache gegen Strafbefehl

Rechtsanwalt Pedolin ist spezialisiert auf Strassenverkehrsrechtsfälle. 

Hier erfahren Sie, weshalb es auch objektiv sinnvoll ist, bei einem Strafrechtsfall, vor allem im Verkehrsrecht, einen erfahrenen Verkehrsrechtsexperten von Anfang an zu beauftragen.

Nur ein Rechtsanwalt mit Sitz in der Schweiz erhält Akteneinsicht per Post / Postzustellung

Was tun Sie, wenn Sie hoffentlich rechtzeitig Einsprache erhoben haben? Sie wollen Aktenseinsicht, um zu schauen, was sich darin befindet, um zu erkennen, ob sich ein Festhalten an der Einsprache lohnt oder diese doch besser zurückgezogen werden soll.

Sie selbst oder ein Vertreter, welcher nicht Rechtsanwalt mit Sitz in der Schweiz ist, bekommen die Akten nicht zugestellt, der Rechtsanwalt mit Sitz in der Schweiz erhält die Akten per Post zugestellt.

Sie oder Ihr Vertreter, wenn er nicht mit Sitz in der Schweiz ist, muss sich nach einer vielleicht aufwändigen Terminvereinbarung zur Polizei/Staatsanwaltschaft begeben, dann Kopien verlangen und bezahlen, usw.

Wenn Sie weit entfernt wohnen, macht das rasch keinen Sinn.

Nicht nur wegen der Erfahrung des Rechtsanwalts, sondern auch aus diesen Überlegungen macht eine Mandatierung eines Rechtsanwalts mit Sitz in der Schweiz Sinn.

Über 16 Jahre Erfahrung

Rechtsanwalt und öffentliche Urkundsperson G.R. Pedolin ist schon seit mehr als 16 Jahren (in der Funktion als Rechtsanwalt, vorher als Jurist) in der einen oder anderen Form für die Durchsetzung des Rechts, hier des Verkehrsrechts, für die Mandantschaften tätig.

Einsprache gegen Strafbefehl – weshalb durch einen Rechtsanwalt mit Sitz in der Schweiz

Es tummeln sich leider viele Dienstleister vor allem im Netz, welche beispielsweise Vorlagen für die Verfassung einer Einsprache gegen einen Strafbefehl zur Verfügung stellen.

Dabei werden aber nicht selten – was den Fachmann erschaudern lässt – wichtigste Informationen unterlassen, welche zur Folge haben können, dass die Einsprache vergeblich ist. Diese Informationen werden hier nicht aufgeführt, da Rechtsanwalt Pedolin diese Leute, welche wichtige Informationen nicht liefern, nicht auch noch gratis beraten möchte.
Nur ein Rechtsanwalt darf Sie berufsmässig im Strafverfahren vertreten (Grundsatz)

Sie erhalten die Akten, werden beraten, dass an der Einsprache festgehalten werden sollte (da aussichtsreich) und teilen dies der Staatsanwaltschaft vielleicht so mit. Diese hält am Strafbefehl fest und überweist den Strafbefehl als Anklageschrift mit den Akten an das ordentliche Gericht – und was machen Sie dann? Sie brauchen einen Rechtsvertreter, dem es erlaubt ist, Sie vor Gericht zu vertreten. Dabei regelt aber die Schweizerische Strafprozessordnung in Art. 127 StPO folgendes: Die Verteidigung der beschuldigten Person ist Anwältinnen und Anwälten vorbehalten, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 20001 berechtigt sind, Parteien vor Gerichtsbehörden zu vertreten; vorbehalten bleiben abweichende Bestimmungen der Kantone für die Verteidigung im Übertretungsstrafverfahren. Wenn Sie einen Rechtsvertreter haben, der kein solcher ist, Sie aber eine Vertretung brauchen (Erfahrung, Rechtswissen, Sie weit weg wohnen usw.), dann ist spätestens hier Schluss mit einem solchen Rechtsvertreter. Der Rechtsanwalt, welchen Sie dann neu beauftragen, hat dann noch keine Aktenkenntnis und hätte vielleicht selbst eine andere Taktik angewandt usw. Es können sich unter Anderen folgende Probleme ergeben: doppelter Aufwand vor allem am Anfang, verfahrene Situation. Nicht nur wegen der Erfahrung des Rechtsanwalts, sondern auch aus diesen Überlegungen macht eine direkte Mandatierung eines Rechtsanwalts mit Sitz in der Schweiz Sinn.

Unterscheidung zwischen leichter, mittelschwerer und schwerer Widerhandlung

- durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Verschulden trifft;
- in angetrunkenem Zustand, jedoch nicht mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6) ein Motorfahrzeug lenkt und dabei keine anderen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht.
- durch Verletzung von Verkehrsregeln eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt;
- in angetrunkenem Zustand, jedoch mit einer nicht qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6) ein Motorfahrzeug lenkt und dabei zusätzlich eine leichte Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht;
- gegen das Verbot verstösst, unter Alkoholeinfluss zu fahren (Art. 31 Abs. 2bis), und dabei zusätzlich eine leichte Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht;
- ein Motorfahrzeug führt, ohne den Führerausweis für die entsprechende Kategorie zu besitzen;
- ein Motorfahrzeug zum Gebrauch entwendet hat.
- durch grobe Verletzung von Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt;
- in angetrunkenem Zustand mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6) ein Motorfahrzeug führt;
- wegen Betäubungs- oder Arzneimitteleinfluss oder aus anderen Gründen fahrunfähig ist und in diesem Zustand ein Motorfahrzeug führt;
- sich vorsätzlich einer Blutprobe, einer Atemalkoholprobe oder einer anderen vom Bundesrat geregelten Voruntersuchung, die angeordnet wurde oder mit deren Anordnung gerechnet werden muss, oder einer zusätzlichen ärztlichen Untersuchung widersetzt oder entzieht oder den Zweck dieser Massnahmen vereitelt;
- nach Verletzung oder Tötung eines Menschen die Flucht ergreift;
- ein Motorfahrzeug trotz Ausweisentzug führt.

Ablauf des Strafverfahrens (Varianten möglich, deshalb bitte nachfragen)

Polizei kommt vor Ort, nimmt Anzeige auf, leitet den Fall unter Umständen an die Staatsanwaltschaft weiter.
Staatsanwaltschaft bearbeitet den Fall, macht die Untersuchung (oder beauftragt die Polizei damit), und erlässt nach Anhörung des Beschuldigten einen Strafbefehl. Der Beschuldigte sollte unbedingt die Busse und die Verfahrenskosten nicht bezahlen, solange noch nicht rechtskräftig entschieden ist und der Beschuldigte den Strafbefehl anfechten will, denn sonst gilt eine Einsprache unter Umständen als zurückgezogen.
Auf Einsprache des Beschuldigten gegen den Strafbefehl überlegt es sich die Staatsanwalt nochmals, was sie macht. Diese hält daran fest oder leitet es an das Gericht weiter zur Entscheidung. Das Gericht entscheidet mit einem Entscheid oder Urteil. Dieses kann an die nächste Instanz, zum Beispiel das Obergericht. weitergezogen werden.
Copyright Gian Reto Pedolin 2020
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram