Konkurrenzverbot

Rechtsanwalt Pedolin betreibt an der Löwenstrasse 16 in Kreuzlingen eine Anwaltskanzlei und berät und vertritt dort Mandanten im Bereich Arbeitsrecht auch in Bezug auf das Konkurrenzverbot.
Arbeitsrechtsanwalt Thurgau, Kreuzlingen

Anwalt bei arbeitsrechtlichen Problemen wie Konkurrenzverbot

Rechtsanwalt Pedolin besitzt eine langjährige Erfahrung bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten. Dies sowohl im aussergerichtlichen Bereich als auch im Prozess vor vielen Gerichten in der ganzen Schweiz.

Über 16 Jahre Erfahrung

Rechtsanwalt und öffentliche Urkundsperson G.R. Pedolin ist schon seit mehr als 16 Jahren (in der Funktion als Rechtsanwalt, vorher als Jurist) in der einen oder anderen Form für die Durchsetzung des Rechts, hier des Arbeitsrechts, tätig. Wenn Sie mit dem Anwalt für Arbeitsrecht G.R. Pedolin unverbindlich in Kontakt treten, wird er Ihnen gerne – vorzugsweise telefonisch – mitteilen können, wie das Mandat ablaufen und was es ungefähr kosten wird.

Konkurrenzverbot - Einleitung

Rechtsanwalt Pedolin ist oft bei Themen rund um das Konkurrenzverbot tätig. Gilt das Konkurrenzverbot oder ist es ungültig? Kann man das Konkurrenzverbot anfechten oder beschränken, aufheben oder abändern? Wie macht man das mit den Konventionalstrafen? Diese und weitere Fragen rund um das Konkurrenzverbot klärt Rechtsanwalt Pedolin zuerst mit Ihnen, bevor er dann auf Ihren ausdrücklichen Wunsch mit dem Vertragspartner/der Gegenpartei in Verbindung tritt.

Wichtiges in Bezug auf das Konkurrenzverbot

Der handlungsfähige Arbeitnehmer kann sich gegenüber dem Arbeitgeber schriftlich verpflichten, nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sich jeder konkurrenzierenden Tätigkeit zu enthalten, insbesondere weder auf eigene Rechnung ein Geschäft zu betreiben, das mit dem des Arbeitgebers in Wettbewerb steht, noch in einem solchen Geschäft tätig zu sein oder sich daran zu beteiligen.

Das Konkurrenzverbot ist nur verbindlich, wenn das Arbeitsverhältnis dem Arbeitnehmer Einblick in den Kundenkreis oder in Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisse gewährt und die Verwendung dieser Kenntnisse den Arbeitgeber erheblich schädigen könnte.
Das Verbot ist nach Ort, Zeit und Gegenstand angemessen zu begrenzen, so dass eine unbillige Erschwerung des wirtschaftlichen Fortkommens des Arbeitnehmers ausgeschlossen ist; es darf nur unter besonderen Umständen drei Jahre überschreiten.

Der Richter kann ein übermässiges Konkurrenzverbot unter Würdigung aller Umstände nach seinem Ermessen einschränken; er hat dabei eine allfällige Gegenleistung des Arbeitgebers angemessen zu berücksichtigen.
Übertritt der Arbeitnehmer das Konkurrenzverbot, so hat er den dem Arbeitgeber erwachsenden Schaden zu ersetzen. Ist bei Übertretung des Verbotes eine Konventionalstrafe geschuldet und nichts anderes verabredet, so kann sich der Arbeitnehmer durch deren Leistung vom Verbot befreien; er bleibt jedoch für weiteren Schaden ersatzpflichtig. Ist es besonders schriftlich verabredet, so kann der Arbeitgeber neben der Konventionalstrafe und dem Ersatz weiteren Schadens die Beseitigung des vertragswidrigen Zustandes verlangen, sofern die verletzten oder bedrohten Interessen des Arbeitgebers und das Verhalten des Arbeitnehmers dies rechtfertigen. Das Konkurrenzverbot ist nur verbindlich, wenn das Arbeitsverhältnis dem Arbeitnehmer Einblick in den Kundenkreis oder in Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisse gewährt und die Verwendung dieser Kenntnisse den Arbeitgeber erheblich schädigen könnte.
Das Konkurrenzverbot fällt dahin, wenn der Arbeitgeber nachweisbar kein erhebliches Interesse mehr hat, es aufrecht zu erhalten.

Das Verbot fällt ferner dahin, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt, ohne dass ihm der Arbeitnehmer dazu begründeten Anlass gegeben hat, oder wenn es dieser aus einem begründeten, vom Arbeitgeber zu verantwortenden Anlass auflöst.
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