Über mich

Gian Reto Pedolin, Rechtsanwalt

Kompetenz in allen Situationen

Als Rechtsanwalt helfe ich allen Menschen und Unternehmen, welche in einer schwierigen Situation Hilfe brauchen oder sich vor Schwierigkeiten bestmöglich schützen möchten.

Gian Reto Pedolin

Über mich als Anwalt und öffentliche Urkundsperson

Das macht mich aus

Viele Mandanten sagen mir, dass ihnen meine Menschlichkeit, die Nähe und das Verständnis gefällt. Ich bin ein guter Zuhörer und verurteile niemanden, denn jeder kann mal in eine schwierige Lebenslage kommen. Wie ein guter Freund, aber mit sachlicher Distanz und Erfahrung, stehe ich meinen Mandanten bei. Ich bin hart in der Sache, aber wenn immer möglich, anständig auch zu den Gegenparteien.

Was ich als Schweizer Rechtsanwalt und öffentliche Urkundsperson darf

Ich darf als Schweizer Rechtsanwalt sowohl Privatpersonen als auch juristische Personen vor allen Gerichten und Behörden der ganzen Schweiz vertreten.
Als öffentliche Urkundsperson darf ich auf dem Gebiet des Kantons Thurgau Beurkundungen und Beglaubigungen durchführen.

Wie viele Rechtsfälle ich schon bearbeitet habe

In weit mehr als 2000 Rechtsfällen bin ich meinen Mandantinnen und Mandanten schon zur Seite gestanden.

Meine Tätigkeitsgebiete als Rechtsanwalt

Wohl auch aus meiner Zeit als Jurist bei der Rechtsschutzversicherung hat sich schon früh das Interesse am Arbeitsrecht, Mietrecht und Strassenverkehrsrecht ergeben. Arbeitsrechtsfälle und Strassenverkehrsrechtsfälle mache ich häufig, Mietrechtsfälle eher selten. 

Familienrecht wie Scheidungsrecht kommt leider in meiner Praxis ebenso häufig vor, aber in den allermeisten Fällen sind es anständige Scheidungen. 

Im Bereich Inkasso kommt mir meine Gerichtserfahrung zugute, aber auch die Menschenkenntnis und die Lebenserfahrung, dass es nicht immer den gleichen Weg gehen muss, um an das Ziel zu kommen. Der Weg muss nicht immer streng sein, der richtige Weg kann auch einfach sein, aber dafür braucht es vorher oft einen aufwändigen Denkprozess. 

Zum Erbrecht hat mich unter anderem auch die Erfahrung gebracht, dass es sehr böse Streitereien der Hinterbliebenen geben kann und ich immer dachte: Bitte macht doch einfach ein gutes Testament oder einen guten Erbvertrag oder setzt jemanden als Willensvollstrecker ein, dann würde viel weniger gestritten.

Meine Tätigkeitsgebiete als öffentliche Urkundsperson

Seit einiger Zeit dürfen wir Rechtsanwälte im Kanton Thurgau Beurkundungen und Beglaubigungen durchführen. Man muss also nicht immer zum Notar. Man kann sich vom Anwalt beraten lassen und dann gleich auch noch den Rechtsakt von ihm beurkunden lassen. Sehr praktisch. Praktisch auch, dass ich beschränkt auf den Raum Thurgau auch zu Ihnen kommen kann, beispielsweise, wenn Sie nicht zu mir kommen können oder viele Personen zu treffen sind (in einer Firma zum Beispiel). 

Über mich von Privat bis zum Anwalt und öffentliche Urkundsperson

Ein Bündner, aufgewachsen in Amriswil

Geburt
Geboren bin ich am 29. September 1968

Heimatort
Splügen Kanton Graubünden. Einen ziemlich harten «Grind» (Kopf) habe ich schon. 

Aufgewachsen in Amriswil seit 1968
Man nannte Amriswil auch das «Weltdorf». Dort aufwachsen war wirklich sehr schön, als Junge in Wäldern herumstreifen, in die Badi gehen, Tennisspielen oder im Quartier Fussballspielen. Schon in der Primarschulzeit war ich eine Leserate. Sehr gerne habe ich Detektivgeschichten gelesen und später auch Karl May Bücher. Ein Detektiv oder ein Old Shatterhand ist nicht aus mir geworden. Aber schon immer war ich dadurch geprägt, dass mich Ungerechtigkeiten sehr gestört hatten.  

Hobbies
Schon immer habe ich fotografiert und hatte in meiner besten Zeit sogar eine Dunkelkammer und selber Bilder produziert. Mein grösstes Hobby war ausserdem das Tennisspielen. Das habe ich wirklich sehr geliebt und habe sicher mindestens zwei bis dreimal in der Woche Tennis gespielt. Jetzt spiele ich vielleicht noch 4-6-mal Tennis im Jahr. Auch Billard spielen wurde ein Hobby. Aktuell sind Fitness im Winter und Wassersport im Sommer (Windsurfen) meine Hobbies.

Kantonsschule Frauenfeld 1982 - 1988

Im Verlaufe der Primarschule kam mal mein Vater zu mir und fragte mich, ob ich denn nicht die Prüfung für die Kantonsschule machen wolle. Ich wusste damals nicht einmal, was eine Kantonsschule ist, aber stimmte einfach zu und schaffte zum Glück auch die Kanti-Prüfung. Damals gab es noch das Untergymnasium und deshalb bin ich nicht in die Sekundarschule, sondern schon im Herbst 1982 mit dem Zug von Amriswil nach Frauenfeld zur Kanti gependelt. 

Umzug nach Frauenfeld 1985
1985 sind wir nach Frauenfeld gezogen. Frauenfeld ist eine schöne Stadt und ich habe mich da immer sehr wohl gefühlt. Gross genug, dass es viele Angebote und Möglichkeiten gibt, aber nicht zu gross. Vor allen die Umgebung ist einmalig, man hat so viele Möglichkeiten, in die Natur zu gehen und Sport zu machen. 1988 habe ich das Gymnasium mit der Matura beendet.

Militär und Abstecher in verschiedene Berufe 1989 - 1991

Nach der Matura konnte und wollte ich nicht gleich studieren, sondern etwas Geld verdienen und an anderen Orten Erfahrungen sammeln. Nach dem Militärdienst 1989 machte ich die verschiedensten Jobs (z.B. bei der Post und bei Baumer Electric) und genoss auch freie Zeiten.

Jusstudium 1991-1997

In der Folge begann ich das Jusstudium und schloss dieses 1997 mit dem sogenannten Lizentiat ab. Während des Studiums hatte ich schon mal das Gefühl, den gesunden Menschenverstand verloren zu haben. Ich habe ihn am Ende dann aber wieder gefunden, denke ich zumindest.

Viele Jobs während Studium

Schon während des Studiums hatte ich verschiedene Jobs, um Geld zu verdienen. So habe ich zum Beispiel in einem Billardcenter gearbeitet, was super war: Geld verdienen und wenn niemand kam, konnte ich lernen und spielen. Auch auf einer Anwaltskanzlei habe ich gearbeitet. Ach ja, einer alten Dame habe ich den Garten gemacht, ich war quasi ihr Gärtner. Schule habe ich auch erteilt (Vikariat, also Ersatz für Lehrer, wenn sie im Militär oder sonstwie abwesend waren) in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch. Es ist also nicht so, dass Studierte reine wie soll ich sagen Theoretiker sind und vom Leben und der Praxis keine Ahnung haben. Zumindest von mir kann man das sicher nicht behaupten.

Erster Job als Jurist bei einer Rechtsschutzversicherung 1997

Meinen ersten Job begann ich im Herbst 1997 bei einer Rechtsschutzversicherung. Mir wurden am ersten Tag gleich fast 300 Rechtsfälle übergeben. Sie können sich vielleicht vorstellen, was das bedeutete. Einige wenige Fälle waren zwar extern bei Rechtsanwälten, aber viele Fälle musste/durfte ich selbst bearbeiten (aus Kostengründen natürlich; der Direktor schaute immer sehr genau hin, wie viel Geld man quasi ausgab für die externe Vergabe von Aufträgen an Anwälte). Das war eine harte, aber sehr lehrreiche und nützliche Schule. Ich habe sehr viel an Erfahrungen sammeln dürfen. Vor allem, was die Erfahrung im Zusammenhang mit der Menschenkenntnis anbelangt. Aber für die Bearbeitung eines Falles, das können Sie sich vorstellen, blieb kaum Zeit. Ich sage nicht, dass die Arbeit eines Juristen bei einer Rechtsschutzversicherung schlecht ist, aber er hat sicher nicht viel Zeit.

Vom Juristen zum Rechtsanwalt

Nach einiger Zeit beschloss ich, doch Anwalt werden zu wollen. 

Unterschied Jurist zu Anwalt
Dabei muss man wissen, dass ein Anwalt zwar praktisch immer auch Jurist ist (ein Jusstudium absolviert hat), aber ein Jurist nicht immer ein Anwalt ist. Als Anwalt darf sich nur nennen, wer die Anwaltsprüfung bestanden hat.

Zahlreiche Praktikumsausbildungen (Behörden, Gericht, Anwaltskanzlei)

Um Anwalt werden zu können, musste man die Anwaltsprüfung im Kanton bestehen und vorher mindestens ein Praktikum bei Gericht und eines in einer Anwaltskanzlei absolvieren. Vor der Anwaltsprüfung musste man also mindestens Erfahrungen in einem Gericht und einer Anwaltskanzlei sammeln. 
Ich finde das fantastisch, denn was macht denn einen guten Anwalt neben Wissen und Erfahrung im Recht auch aus? Dass er in möglichst vielen Gebieten Erfahrungen sammeln kann und viele Menschen kennenlernt und sich damit viel an Menschenkenntnis aneignen kann. 
Praktikum im Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau, Frauenfeld 1998
Weil gerade keine Stelle für ein Gerichtspraktikum frei war, arbeitete ich zuerst im Rechtsdienst des Departements für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau. 

Anwaltspraktikum in Kreuzlingen 1999/2000
Als immer noch keine Stelle frei war bei einem Gericht, entschloss ich mich, zuerst das Anwaltspraktikum zu machen. Das ist zwar unüblich, aber viele Wege führen nach Rom. Dieses Praktikum machte ich bei einer wirtschaftsrechtlich orientierten Anwaltskanzlei in Kreuzlingen. 

Praktikum im Departement für Erziehung des Kantons Thurgau, Frauenfeld 2001
Irgendwie gab es in dieser Zeit richtig Stau, was das Gerichtspraktikum anbelangt, jedenfalls arbeitete ich nach dem Anwaltspraktikum auf dem Rechtsdienst des Erziehungsdepartements des Kantons Thurgau.
 
Gerichtspraktikum Bezirksgericht Arbon 2001/2002
Endlich konnte ich in Arbon das Gerichtspraktikum absolvieren. Dabei war ich dem Gerichtspräidenten unterstellt, sass in Gerichtsverhandlungen dabei (und durfte auch meine Meinung sagen) und habe zahlreiche Urteile begründet.

Die Anwaltsprüfung 2002/2003

Nach den Praktika habe ich mich über ein halbes Jahr auf die Anwaltsprüfung vorbereitet. Da konnte ich den Lesesaal der Kantonsbibliothek so richtig schön kennen lernen. Aber es war eine gute Zeit, denn viele andere lernten in diesem Saal ebenfalls, denen ich heute in der einen oder anderen Funktion noch begegnen darf. Die Anwaltsprüfung ist noch härter als das Studium. Im Februar 2003 klappte es dann. Ich bestand sowohl die schriftlichen Prüfungen (zwei Prüfungen mit einer Dauer von je 11 Stunden) als auch die mündliche Prüfung (ca. zweieinhalb Stunden). 

Angestellter Anwalt und später selbständiger Anwalt in Kreuzlingen 2003/2004

Nach einer Angestelltenzeit als Anwalt machte ich mich am 1.1.2004 selbständig und arbeite seither als selbständiger Rechtsanwalt und öffentliche Urkundsperson in Kreuzlingen. Seither wohne ich (nach einem kurzen Abstecher nach Horn TG) in der Nähe von Kreuzlingen am Bodensee.
Copyright Gian Reto Pedolin 2020
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